Februar 2012

24. Februar 2012 Freie Buschstämme

Es gibt heute immer noch einige wenige Stämme, die im Busch nach alter Tradition leben und deren Mitglieder sich beinahe ausnahmslos weigern die Zivilisation anzunehmen!
Hier am naheliegenden Fluss, näheres muss ich nochmal erfragen, ziehen zeitweise noch freie Massai-Nomaden entlang!

24. Februar 2012 Interessante Namensgebung

Die Menschen hier tragen keinen familieninternen einheitlichen Familiennamen, sondern verschiedene, was mir ein Rätsel aufgab, das ich nun teilweise lösen konnte!
Der erste Name ist immer der Taufname, z.B. Caren, Rebecca, Esther, Wesley, Peter, John etc. der zweite ist der Name, der auf den stamm des jeweiligen Menschen hinweist und hier ist es sehr interessant wie dieser gewählt wird:
- Bei den Kikuyu: Firstborn bekommt den Zweit Namen der Großmutter väterlicherseits secondborn Zweit Namen Großvater mütterlicherseits etc.

- Bei den Karijin: Zweitnamen hängt von der Tageszeit der Geburt ab. es gibt z.B. eine Auswahl von Namen für den Zeitraum zwischen 6.00-9.00 dann von 9.00-12.00 etc.

Die Regelung weiterer Stämme werde ich noch in Erfahrung bringen!

17. Februar 2012: Lustige geschichte

Hier verschwinden wohl ständig auf mysteriöse weise Spielsachen der Kleinen. Diese Woche hat Sister Alphonsa einen Anruf von einem Lehrer der Schulkinder bekommen: Dort sind die Sachen wieder aufgetaucht.
Also: Die Schulkinder mopsen sich das Spielzeug und tauschen es in der Schule gegen Stife, Süßigkeiten oder ähnliche Kleinigkeiten ein xD

17. Februar 2012

Gestern hat meine Kamera leider den Geist aufgegeben. Müsst also dieses Wochenende leider mal ohne neue Fotos auskommen :( bin unglaublich betrübt darüber...

13. Februar 2012 Kleiner Unfall

Heute ist mir ein kleiner Unfall passiert. Beim Aufstehen hat mich mein geöffnetes Fenster attackiert. Habe geblutet wie ein Schweinchen -.- Nun habe ich also auch noch ein Loch im Kopf!^^

13. Februar 2012 bei George

3. George
Nach der Verabschiedung Rebeccas haben wir uns aufgemacht zu einem indischen Freund der Sisters, der ein Reicher Bauer ist. Er exportiert täglich zweimal, ich meine, 140 t Gemüse und Blumen. Er besitzt 2000 ha Land mit zahlreichen Gewächshäusern für Rosen und zig Felder mit Mais, Bohnen, Brokkoli, Erdbeeren etc.
Wir kamen dort gegen Abend an. Es gab ein leckeres Dinner indischer Art, allerdings mit Fisch und einigen Fleischsorten.
Ich bekam einige Drinks, wie Caipirinha etc.
Am späten Abend bin ich mit George in einen afrikanischen Club gegangen!!! Wir haben mit den Schwestern 4 Uhr abgemacht. Habe da einiges getrunken, ganz normal auf meine weise Wodka Pinneken mit Fanta nachtrinken.
Habe ein wenig getanzt mit den schwarzen jungen Menschen. Die Musik war zwar alt aber sehr gut! Mix aus RnB, Black und etwas House KLASSE!
Doch um kurz nach 1 Uhr wollte der alte Mann doch glatt schon nach Hause -.- Könnt auch vorstellen wie schnell aus mir Partymaus ein Teufelchen geworden ist!
Naja um 2 waren wir zurück in seinem "King Dom" wie er das so gerne nennt...

Am nächsten Tag hatte ich lediglich ein leichtes Katerchen. Wir besuchten um 8.30 Uhr die Messe für 1,5 h. war auf Englisch und die Predigt ganz
nett. Daraufhin besuchten wir eine andere befreundete indische Familie.
Nach diesem Besuch zeigte uns der George sein "Reich" und einen Flamingo See.
Wir verließen ihn nach dem verspäteten Lunch.

12. Februar 2012

‎2. Neues zu Hause
Wir verließen die Hochzeit frühzeitig, um das HIV infizierte Mädchen des Childrens Home zu ihrem neuen Haus zu begleiten, eines für eben diese kranken Kinder.
Dieses Haus wird auch von Nonnen geführt und ist sehr sehr sauber, mit gefliestem Boden, Waschmaschinen etc.
Ihr großer Bruder hat uns begleitet. Der Abschied war total traurig, sie hat geweint und ich musste aus Solidarität mitweinen^^

2.1.
Am Donnerstag, einen Tag bevor wir das kranke Mädchen umziehen lassen wollten, erfuhren die Sisters von der Infektion mit HIV eines weiteren Mädchens im Childrens Home durch einen Bluttest, da sie meines Wissens nach Mumps hat. Alle waren total schockiert! Und nun muss schnell auch ein neues zu Hause für sie her.
Ferner ist sie eines der älteren Mädchen, die sich täglich im Little Childrens Homebei den Babys aufhält! Somit werden am nächsten Wochenende alle Kinder erneut getestet.

11. Februar 2012 Hochzeit

Hochzeit:
Zuerst sind wir mit den Sisters beim Elternhaus der Braut gewesen. Bevor die Braut herauskam, haben die Frauen irgendeinen Kenianischen Brauch mit Gesang veranstaltet. Dann ging es mit dem Auto zur Kirche. Alles war sehr schön gestaltet, nur hat die Messe mal wieder ewig gedauert, ca. 3 Stunden.
Danach ist die ganze Gesellschaft zu einem Hotel gefahren, wo Buffet und Zelte für ich schätze 300 bis 400 Leute aufgebaut waren.
Zum Essen gab es: grünen Kartoffelbrei, weißen Reis, Reis in Fleischbrühe, hellen und dunklen Tschapati (Maispfannekuchen), ugari (Maisbrei) mit Erbsen und Möhren, irgendeine Art Fleisch, Wassermelone, eine Art Krautsalat und Gemüsesalat. Dazu die Auswahl zwischen, Wasser, Cola, Fanta, Sprite.
Mit dem Essen setzte man sich in diese Zelte, wo Stuhlreihen aufgebaut waren, jedoch keine Tische. Als Besteck gab es lediglich Löffel, da die Afrikaner stets mit Händen essen.
Währenddessen hat eine Afrikanische Boygroup gesungen und die Frauen zu einer Art Polonaisetanz aufgefordert. (Das Brautpaar war beim Fotoshooting).
Fotos der Hochzeit

 

10. Februar 2012

Dies wird ein sehr aufregendes Wochenende:heute: Wir erwarten Gäste (die ganze Mannschaft der catholic diocese oder so) die Kinder haben alle etwas vorbereitet & DAS ERSTE KONZERT FÜR MEINE FLÖTEN MÄDELS! Bin sehr aufgeregt!
- Samstag: morgens zu einer Hochzeit. Danach das einzige betroffene Mädchen mit der "neuen Krankheit" dieses Hauses in ein anderes Haus umziehen lassen. Darauf folgt ein Besuch bei einem indischen Freund "George" der Sisters, wo wir auch die Nacht verbringen.
- Sonntag nach dem Lunch geht’s zurück

6. Februar 2012

Dieser Tag übertrifft den gestrigen ganz gewaltig:
- den Bischof von Nakuru persönlich kennengelernt und mit ihm eine Teerunde gestartet.
- beim Warten auf die Sisters eine längere Unterhaltung mit einem "independant missionary" geführt, omg, diesen Menschen werde ich meinen Lebtag nicht vergessen! Und der will hier morgen antanzen und solange bleiben, wie Gott ihn ruft... seltsamer Kauz!
- zwei Mädchen (14 Jahre) zu ihrer secondary school gebracht (Internat). Sie mussten dort ihr GESAMTES Gepäck vorführen, inklusive Unterwäsche etc.!
Sie dürfen dort nicht mal Besucher grüßen, es sieht spartanischer dort aus als in einem Kloster, doch sauber und nette Landschaft. Und es gibt keine Ruhezeiten!

5. Februar 2012

um 10 Uhr zur Kirche
um kurz nach 11 kam der Priester.
Der hat in der Messe eine sehr aktive Rumbruellmesse gehalten.
Um 13.30 uhr !!! zurueck gewesen

5. Februar 2012

Ich schildere nun mal einen meiner regulären Tagesabläufe:
- zwischen 5 und 7 Uhr einmal wach (wegen Kinderlautstärke)
- um 8 Uhr aufstehen
- 8.30 Frühstück im Sisters House
- danach Kinder Belustigung
- um 10.00 Uhr gibt’s Obst für sie
- zwischen 12 und 13 Uhr gibt’s Essen für die kleinen
- 13 Uhr Lunch im Sisters House
- danach Mittagsschläfchen und bisschen lesen
- zwischen 15 und 16 Uhr wieder Kinder Belustigung
- dann kommen gegen 16 Uhr die Kindergarten Kinder
- zwischen 17 und 18 Uhr kommen die Schulkinder
- rausgehen mit denen und irgendwas machen
- zwischen 18 Uhr und 20 Uhr werden die kleinen von großen Mädels betreut im Esszimmer
- 19 Uhr wird mein Abendessen gebracht
- 20 Uhr bis 20.30 Abendessen für die kleinen
- danach bettfertig machen
- gegen 21.30 oder 22.00 Flötenunterricht geben
- zwischen 22.30 und 23.00 im Tagesende
- Tässchen Tee, wenn ich Glück hab und lesen

28. Februar

Schiffsanker kappt Internetkabel vor Kenia
Warum wir paar Tage offline waren